
Statistik dieses Blogs der letzten Monate. Der Traffic pegelt sich bei ca. 120.000 Besuche (= Visits) und ca. 340.000 Seitenaufrufe (= Pageimpressions) im Monat ein. Werberelevant sind Pageimpressions, das bedeutet, wie viele Seiten (Fotos etc.) klicken Besucher*innen pro Besuch im Blog an. Ich habe die allmächtige KI gefragt, was diese Zahlen für den Werbemarkt bedeuten. Zitat: „120.000 Visits sind eine hervorragende Basis, um einen Blog als ernstzunehmendes Geschäft zu betreiben und weit über das Niveau eines „Taschengeldes“ hinaus zu monetarisieren, je nach Nische (z. B. Finanzen vs. Lifestyle)“ Weiter: „ …. Monetarisierungspotential bei Werbenetzwerken, z. B. Mediavine, AdSense: In dieser Größenordnung sind Einnahmen von mehreren tausend Euro pro Monat realistisch. Bei Affiliate-Marketing & Werbung: Durch die hohe Zahl an potenziellen Kunden ist ein gutes Einkommen möglich, oft deutlich über 1000 – 5000 Euro monatlich, sofern der Traffic „konvertiert“.
Ich kam auf die Frage nach einem Spiegel-Artikel über das rechte Hetzportal Nius des ehemaligen Blöd-Chefredakteur Julian Reichelt. Das Portal wird von einem Multimillionär finanziert und hat allein, und das zeigt, in welchen Dimensionen sich dieser Markt ökonomisch bewegt, 2023 über 13 Mio. Euro verbrannt, weil weitgehend werbefrei. Nius bewegt sich mit ca. 5 Mio Visits im Monat um Platz 100 im Deutschland-Blogranking. Auf Platz 1 natürlich, Motto: „Fresst mehr Scheiße, Millionen Fliegen können nicht irren“, die Blöd selber, mit über 100 Mio. Visits.
Da bewegt sich dieser Blog im Mittelfeld des Ranking und das, obwohl ich weder in sozialen Netzwerken präsent bin und auch nicht mehr in den klassischen Medien. Dazu fällt mir spontan folgendes ein:
1. Dankeschön an alle Leser*innen. Natürlich schreibe ich den Blog vorrangig für mich, aber ebenso selbstverständlich, und daher mit einiger Sorgfalt, auch weil er gelesen wird. Daher: Schön, dass Sie wieder mal dabei sind. 2. Ich habe mich nie um Werbung gekümmert, weil ich unabhängig sein will. Komische Vorstellung, bei jedem Satz zu überlegen, ob er dem Geschäft schadet. Da kann ich gleich Journalist werden. 3. Wofür sollte ich, wenn überhaupt, werben, z. b. via Affiliate Links. Als radikaler Antikapitalist, Klassenkampf-Vertreter, Linken-Verächter (sofern sie dem Mehrheitslinken-Antisemitismuslager angehören), Kulturschickeria-Feind (aus dem gleichen Grund) gibt es gar nicht genug Stühle im Werbe-Kreis, zwischen denen ich sitze. Werbung für Lifestyle wie Champagner und Nobelrestaurants? Designer-Accessoires? Edle Düfte? Sterne-Hotels? Da komme ich ganz schnell ins kurze Gras der Glaubwürdigkeit. 4. Ich hab echt ein Händchen mit Geld. Ob Witze-Verleih , Produkte für Corona-Demonstrationen , der Verkauf des genialsten Produktes der Postmoderne „Nichts“ , und jetzt diese Goldgrube Blog, was auch immer, ausweislich meines Kontostandes bin ich immer noch kein Millionär. Obwohl ich es niemandem mehr gönnen würde als mir und es niemand auch mehr verdient hätte. 5. und abschließend: Wäre in diesem Blog Werbung, würde ich mich bei jeder Zeile des heutigen Beitrags gefragt haben: Wen interessiert das überhaupt? Da springen doch sofort Dutzende potentielle Kundinnen ab….
Also dann bis Morgen, liebe Leserinnen.


















